Transformation goes a long way, und manchmal verbindet sie über Jahre hinweg dieselben Menschen. Vor über fünfzehn Jahren war Gunnar Groebler bei Vattenfall mein Kunde, als ich die Change Practice bei Capgemini Consulting verantwortete.
Später haben wir dann gemeinsam bei Vattenfall Transformation vorangetrieben.
Gestern konnte ich ihn wieder erleben, als CEO der Salzgitter AG, mitten in der Transformation zu Green Steel.
Anlass war der politische Netzwerkabend #stahlverbindet der Wirtschaftsvereinigung Stahl in Berlin.
Felix Banaszak setzte den politischen Impuls, Hanno Kempermann von IW Consult zeigte aus ökonomischer Sicht, was eine klimaneutrale und wettbewerbsfähige Stahlindustrie an Rahmenbedingungen braucht. Auf dem Panel diskutierten Roland Theis, Sebastian Roloff, Gunnar Groebler und WV-Stahl-Hauptgeschäftsführerin Kerstin Maria Rippel quer durch Politik und Industrie.
Kerstin Maria Rippel hat den Satz geprägt, der für mich uber dem Abend stand:
„Transformation by Design, nicht per Desaster.“ Für mich heißt das: Gestaltung ist eine bewusste Entscheidung. Wer erst gestaltet, wenn die Krise schon im Raum steht, hat die Hälfte der Wirkung bereits verloren.
Bei der Stahlindustrie sind die Fakten bekannt. Die Energiepreise müssen runter.
Ganz konkret muss die Strompreiskompensation starker mit dem Industriestrompreis kombinierbar sein. Und für die Zukunft einer klimaneutralen Industrie und Gesellschaft braucht es Leitmärkte für grünen Stahl Made in EU.
Denn sonst bleibt jede Transformationsstrategie Theorie. Resilienz braucht vor allem Rahmenbedingungen, die verlässlich halten.
Dazu ein fröhliches Wiedersehen mit Alexander von Reibnitz, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Deutschen Papierindustrie, Dr. Dirk Stenkamp, Vorstandsvorsitzender von TÜV NORD, und Hartmann Ilka, Chefin der British Chamber of Commerce in Germany, die wie kaum jemand sonst Menschen zusammenbringt.
Alte und neue Wegbegleiter treffen sich nicht zufällig wieder. Sie treffen sich „by Design“. 😉
Danke Kerstin für die Einladung.




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