EZI – Begegnungen mit der Zukunft

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K21 Düsseldorf. Ein Abend über Transformation. Über die Frage, wie Veränderung überhaupt in Bewegung kommt und gelingt.

Auf der Bühne standen zwei Männer, die Transformation nicht nur beschreiben, sondern gerade selbst führen:

Karsten Wildberger, mitten im Vorhaben, einen der komplexesten Verwaltungsapparate der Welt zu entbürokratisieren.

Und Bill Anderson, der Bayer in Richtung Shared Leadership umbaut.

Was geblieben ist: Beide wissen, dass das Wort „Transformation“ neu aufgeladen werden muss.

Menschen verlassen ihre Komfortzone nicht wegen Veränderungsrhetorik. Sie bewegen sich, wenn ein Bild entsteht, das größer ist als die Unsicherheit. Wer nur mit Krise argumentiert, riskiert Stillstand. Wer ein glaubwürdiges Zielbild zeichnet, setzt Energie frei.

Anderson sagte sinngemäß: Wirkliche Veränderung gelingt nur im großen Wurf.

Kein halbherziges Schritthalten. „Sweep it away“.

Wildberger entgegnete darauf bemerkenswert offen: Der Staat habe seinen „Big Bang“ noch nicht gefunden.

Genau diese Spannung fand ich interessant. Zwischen radikalem Anspruch und systemischer Realität.

Die gemeinsame Überzeugung des Abends: Wandel kann man beschließen, eine Bewegung muss man regelrecht entzünden.

Danke an Egon Zehnder für die Einladung zu einem inspirierenden Abend. Und für viele gute Gespräche am Rande und das ein oder andere fröhliche Wiedersehen.