Berufsbilder verändern sich schneller, als Schulen und Unternehmen darauf reagieren. Manche Tätigkeiten verlieren an Bedeutung, andere entstehen gerade erst, und KI verschiebt zusätzlich vieles. Wer sich in dieser Lage zwischen Ausbildung und Studium entscheiden soll, kennt oft nur einen Bruchteil der Berufe, die es gibt, und weiß erst recht nicht, welche davon in zehn Jahren noch gebraucht werden.
In der neuen Folge 🎙️ von OMHR, dem OMR HR Podcast, sprechen Rebecca Feucht und ich mit Bettina Weckesser, Global Head of Siemens Professional Education, darüber, wie gut wir jungen Menschen Orientierung geben und wie wir sie für eine Arbeitswelt ausbilden, die sich gerade grundlegend verändert. Über die Erwartungen der jungen Generation wird viel gesprochen, über ihre Orientierung deutlich seltener. Siemens zeigt mit „SIEYA at School“, wie Unternehmen früh mit Schulen in Kontakt kommen und Einblicke in die Arbeitswelt geben.
Mich überzeugt dabei der Blick auf Potenzial. Wer Berufsbildung von den Fähigkeiten junger Menschen her denkt, liest Bewerbungen anders als jemand, der zuerst die Noten sortiert. Und junge Menschen müssen auf eine Arbeitswelt vorbereitet werden, die sich durch KI weiter verschiebt und deren Anforderungen wir heute noch nicht genau kennen. Die erste Berufswahl ist dabei nur der Anfang, denn im Laufe eines Berufslebens verändert sich vieles. Lernbereitschaft und Offenheit für Neues bleiben gefragt.
Orientierung kann weder die Schule noch ein einzelnes Unternehmen allein leisten. Schulen brauchen den Blick in die Arbeitswelt, Unternehmen den Weg ins Klassenzimmer, und junge Menschen die Möglichkeit, Berufe kennenzulernen, bevor sie sich entscheiden.
Die Folge ist jetzt online. [Link zur Folge]
Dul Seo.
👋 Backing those who dare to shape change.
Boardroom-Erfahrung, die verbindet, was geschäftlich zählt und menschlich trägt.
🔔 Folge für Impulse 👉 www.thechangeshapers.com


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