Trennungen sind Kulturmomente.
Sie zeigen, ob Führung trägt, wenn es ernst wird.
Ich habe solche Situationen oft verantwortet – in internationalen Organisationen, in denen es nicht um Einzelfälle ging, sondern um strukturelle Einschnitte.
Was dabei oft unterschätzt wird:
Trennung ist kein HR-Prozess. Es ist ein organisationaler Realitätstest.
Hier treffen Entscheidung und emotionale Realität aufeinander.
Und genau daran zeigt sich Führung oder sie scheitert.
Die meisten Führungskräfte kippen in die eine oder andere Richtung – zu viel Klarheit, zu wenig Menschlichkeit. Oder umgekehrt. Beides kostet Glaubwürdigkeit.
Die Art und Weise, wie mit den Gehenden umgegangen wird, wirkt weit über den Moment hinaus – auf Vertrauen, Glaubwürdigkeit und Leistungsbereitschaft der Verbleibenden.
Denn die schauen genau hin. Immer.
Danke an Jannik Deters und die WirtschaftsWoche für das Gespräch und die Einordnung in einen größeren Kontext.
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